
Wo und wann kann ich im Winter draußen auf’s Eis gehen, ohne dass es knackt und ich in Lebensgefahr bin? Damit startete das Eisregeltraining, das unsere Konrektorin als Ausbilderin der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) in allen Klassen Anfang Dezember durchführte.
Die Antwort auf diese Frage umfasste schon die ersten drei Regeln – die erarbeiteten wir noch in der Theorie.
Und dann ging es auf’s Eis (also auf die Turnmatte) und plötzlich knackte es doch. Gut, dass sich man eine/einer aus der 3./4. Klasse noch an das Training vor zwei Jahren erinnerte. So kam jeder auf dem Bauch liegend wieder auf demselben Weg zurück.
Was tun, wenn es doch passiert ist? Die zwei wichtigsten Dinge sind: Laut um „Hilfe“ rufen und auf keinen Fall unter’s Eis geraten. Das Herauskommen aus dem Eisloch stellte für manche Kinder eine Herausforderung dar.

Wie kann ich anderen helfen, ohne selbst ins Eis einzubrechen? Das trainierten die Kinder an zwei weiteren Stationen. Im Team klappt es besser, stellten sie dabei fest.
Nach der Rettung sorgten die Kinder noch dafür, dass unsere nassen frierenden Eisläufer warm gehalten wurden und übten das Gespräch mit der Rettungsleitstelle.
In der gemeinsamen Abschlussrunde nahmen wir uns Zeit, das Wichtigste für jeden Einzelnen mit den anderen zu teilen und wiederholten dabei die geübten Regeln. So nahmen die Kinder Erfahrung und Wissen mit für den Notfall, in der Hoffnung, dass dieser nie eintritt.
